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...alte Liebe rostet nicht
oder
...back to the roots
2003 haben wir uns genau das gedacht. Die größten Teils gemeinsame frühe musikalische Vergangenheit schien nach mehrjähriger Sendepause bereit für ein gemeinsames Comeback!
Spaß sollte es machen: “Nur kein Stress”. Und wir glauben das merkt man uns auch heute immer noch an. Wir legen Euch genau die Songs in die Gehörgänge, welche Euch beim Zuhören hoffentlich so viel Spaß machen, wie uns beim “Zubereiten”.
Kommt mit auf musikalische Zeitreisen und lasst uns gemeinsam Spaß an der Party haben.
Bis bald...
Mehr zur Geschichte von Savage...
Bereits zu Beginn der 80er Jahre waren wir in verschiedenen “Flecker” Bands aktiv: Thomas mit “Coolmen”, Stefan & Jürgen mit “Efeu” und Kai-Uwe mit “United Groove”. Seinerzeit waren fast ausnahmslos Eigenproduktionen mit vorwiegend deutschen Texten angesagt. Aber auch “Extrem-Funk” lässt sich auf den alten Demo-Tapes noch finden. Die “Band-Szene” war damals in Freudenberg recht rührig und wir alle denken mit ein wenig Wehmut gerne an die alten Tage zurück.
Irgendwann ging man dann zum Teil eigene musikalische Wege, wobei Thomas und Stefan reduziert auf 2 Gitarren und ihre Stimmbänder weiterhin die ein oder andere Fete beschallt haben.
Die Jahre 1990 bis 2003 wurden dann erst mal vorwiegend zur Produktion eines familären Umfeldes genutzt. Das Ergebnis in Form von 4 ausgesprochen attraktiven Ehefrauen und , man höre und staune, 9 potentiellen Rentenkassenzahlern kann sich sehen lassen.
Irgenwann kam dann bei den weiter stattfindenen Gitarren-Meetings in Leidigs Garage die Idee auf, es doch noch mal mit ein wenig Rhythmus-Unterstützung in lebendiger Form zu versuchen. Mit intensiver Überredungskunst gelang es dann den legendären Gieseler-Bass samt Trace-Elliot-Equipment aus seiner jahrelang andauernden Dachboden-Verbannung zu holen. Und es kam wie es kommen musste: Der Funke sprang sofort über, und das Band-Feeling war wieder da.
So dauerte es auch nicht lange bis Jürgen Kai-Uwe in irgendeinem Baumarkt über den Weg lief. Und anstatt der neuesten Handwerker-Tricks wurde über das frisch ins Leben gerufene “Band-Baby” gesprochen. Es dauerte keine 2 Wochen bis zur ersten “unheimlichen Begegnung” in der bekannten Garage an der Eichener Straße. Die komplette “Tama-Schießbude” wurde dann auf engstem Raum in Müller´s Dachstübchen in Oberfischbach auf die Probe gestellt und wir alle durften feststellen: Das passt unglaublich gut !!
Von nun an gab´s kein halten mehr. Die Garage war auf Dauer keine Lösung und mit ein wenig Glück durften wir in die Musikfabrik bei Andre Schmidt einziehen. Wenn auch auf kleinstem Raum: Nun konnte es richtig losgehen.
Der erste Gig lief dann im Juli 2003 auf dem Treffen der Jungs von Savage IG auf dem Lindenberger Sportplatz. Es war der berühmte “Sprung ins kalte Wasser”. Vier ältere Herren mit einer namenlosen Band brachten die “Moped-Freaks” so richtig in Wallung. Wir waren also auf dem richtigen Weg, und so ganz beiläufig bekamen wir dann auch unseren Namen:Savage.
Ende 2004 gab es dann bedingt durch ein paar Turbulenzen in der Musikfabrik den Umzug in unser neues Domizil an der Asdorfer Straße in den alten Siebel-Hallen. Die nächsten Termine ließen dann auch nicht auf sich warten, und so halten wir es damals wie heute:
Steh zu dem was Du machst und hab Spaß daran!!!
Überzeugt Euch am besten mal selbst, wie sich so was dann anhört. Über entsprechendes Feedback via Email oder Guestbook würden wir uns freuen...
Mehr zu unseren Namensgebern könnt ihr hier noch nachlesen:
Die Geschichte der Savage IG 2002
Das WWW verbindet wilde Eintopf-Mädels und -Jungs
Zuerst waren da viele Savage-Fahrer, die mehr oder weniger allein durch die Gegend fuhren. Hier und da trafen sich mal zwei oder auch drei durch Zufall und derlei. Zwei Hardcore-Schrauber schafften es mit ihren umgestrickten Maschinen in die Bikers Live 1/01. Wolfgang ging 2001 den entscheidenden Schritt in Richtung Gemeinschaft und erstellte ein virtuelles Savage-Forum zu dem immer neue Fahrer stießen. Dann ging alles ganz schnell, dem Internet sei dank. Jogis MsC lud im Sommer 2002 die Savage-BikerInnen zur Party ein. Danach gab's kein zurück mehr. Beflügelt durch dieses Treffen gab es im Forum Vorschläge, eine Savage IG zu gründen, um einerseits seine Liebe zum Big Single kund zu tun und andererseits gemeinsame Aktivitäten zu starten.
Kurzerhand ergriffen die schon bestehenden Eintopffreunde Siegen die Initiative und richteten Ende September das erste Treffen der Savage IG 2002 in Lindenberg (in der Nähe von Freudenberg, Siegerland, NRW) aus. Wegen des sehr kurzfristig anberaumten und doch schon recht herbstlichen Termins kamen nur recht wenig LS-Fahrer auf den Sportplatz. Die Angereisten hatten allerdings jede Menge Spaß und gleich zwei Sonnen, manche entdeckten ihre Liebe zum Braunbier, andere zu anderen. Auf jeden Fall wurde jede Menge Benzin gequatscht und über die Zukunft der IG diskutiert.
Parallel zum Treffen in Lindenberg wurde das Thema auch im Forum voran getrieben. Es wurde beschlossen, ein Patch als Erkennungszeichen zu kreieren. Die Grundidee kam von Ozzy und wurde in mehreren Variationen zur Wahl gestellt. Schließlich wurde Peles Entwurf per PC-Abstimmung zum Favoriten gewählt. Gegen Jahresende konnte jeder, der es wollte, seine Zugehörigkeit zur "Savage IG 2002" öffentlich zeigen.
Da die 100 angefertigten Patches schnell vergriffen waren und zum gesuchten Sammelobjekt wurden, beschloss man auf dem 2. Savage-Treffen in Lindenberg eine zweite Auflage in Auftrag zu geben.
Das 2. Savage-Treffen fand Anfang Juli 2003 in Lindenberg statt und wurde wiederum von den Eintopffreunden Siegen ausgerichtet. Diesmal übertraf die perfekte Organisation alle Erwartungen der angereisten Biker und wurde ein unvergleichliches Erlebnis. Selbst das widrige Regenwetter, das am Freitag viele FahrerInnen verfolgte und überraschte, konnte die gute Stimmung nicht trüben. Schließlich gab es ein großes Lagefeuer und einen überdachten Bereich, falls mal ein Schauer nieder ging. LS-FahrerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar Belgien und Österreich (!) waren viele hundert Kilometer bis nach Lindenberg gekommen.
Die Organisatoren hatten für reichlich lecker Verpflegung gesorgt. Lange wird manchen wohl auch das viel gelobte Bosch-Braunbier in Erinnerung bleiben. Am Samstag ließ ein Savage-Quiz die grauen Zellen arbeiten, Bikerspiele verlangten einiges an Geschicklichkeit. Gesucht wurde außerdem die schönste Savage. Die meisten Stimmen gingen an Blue Thumper, dessen Besitzer später mit einem Pokal bedacht wurde. Pokale gab es auch für den ältesten Teilnehmer, die weiteste Anreise, die Besten beim Quiz und den Bikerspielen.
Eine Ausfahrt über teilweise regennasse Buckelkurven ins angrenzende Wildenburgerland war für manche Savage Rider eine wahre Herausforderung. Eine Savage hatte den Schalldämpfer voll und spuckte unterwegs den DB-Killer aus. Das machte aber nix, denn eine andere Maschine war mit offenem Rohr angereist und donnerte mit satter Phonleistung durch die Gegend. Nach zweistündiger Fahrt, u.a. auch durch eine verbotene, aber anders nicht umgehbare Baustelle, kehrten alle glücklich und froh auf den Sportplatz zurück.
Gerade rechtzeitig, um sich zum Gruppenfoto in die lange Reihe der Savages zu stellen. Alle Maschinen gut sichtbar auf ein Foto zu bringen war schier unmöglich! Am Abend überraschten die Eintopffreunde mit einer reichhaltigen Tombola und dem Auftritt einer Live-Band, die zum ersten Mal vor Publikum spielte. Alle Achtung, die Musik war erstklassig und wurde mit Begeisterung aufgenommen. In der Nacht und nach vielen Zugaben stand dann fest: die Band heißt ab sofort Savage und wird im kommenden Jahr wieder hier spielen.
Ein paar ganz Verwegene legten heiße Burn Outs auf den Rasen oder Beton. Leider ist nicht bekannt geworden, was ihre Mopeds dazu zu sagen hatten. Der Hinterreifen vom DauerBurner jedenfalls ließ ordentlich Gummi.
Am Sonntag stand fest, dass dies mit ca. 50 teilgenommenen LS 650 das bisher größte Savage-Treffen Europas, wenn nicht sogar weltweit war. Einen herzlichen Dank für dieses gigantische Erlebnis sage ich deshalb allen Angereisten und insbesondere den Eintopffreunden (Pele, Stefan, Hardy, Murphy, HJW) und ihren Helfern, weiterhin der Katze und El Colonel, Sonne und Vanni, HanseHörnchen, Heiko_dem_Extremen, Peet_dem_Burner, JHW, dem Anhalter...
Das Eintopftreffen 2004 stand anfangs wettertechnisch unter keinem allzu guten Stern, dafür rollten jede Menge Leute aus allen Himmelsrichtungen an, um das erste Juliwochenende gebührend zu feiern. Alte Freundschaften wurden aufgefrischt, neue geschlossen. Dank der großen und überdachten Halle, fanden alle vor den anhaltenden Schauern Zuflucht. Selbst das Lagerfeuer vermochte dem Wasser stand zu halten - wenngleich wir am Sonntag auch mehr oder weniger gut durchgeräuchert waren. Die Savage-Band sorgte für stilgerechte Musik und ausgelassene Stimmung, selbst bei Stromausfall. Bikerspiele, Pokalverleihungen, Tombola - die Eintopffreunde hatten ein erfolgreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Wer wollte, konnte an der Ausfahrt mit dem Besuch im Technikmuseum Freudenberg teilnehmen. Der Pokal für die schönste Savage ging dieses Mal an Hardy, der überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Überhaupt waren sehr viele umgebaute Savages zu bestaunen, was natürlich auch für genügend Gesprächstoff sorgte.
Alles in allen war es eine Wiederholung der Party vom Vorjahr nur besser und größer - es waren genau 70 Maschinen auf dem Platz!
Kurze Zeit später gab es einige gravierende Meinungsverschiedenheiten im bestehenden LS-Forum, die dazu führten, dass unter www.ls-650.de ein neues Forum eröffnet wurde. Dort versammelte sich der lustige und verrückte Haufen der Savage-Fahrer neu.
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